Köln (lokal auch Kölle) liegt am Rhein in Nordrhein-Westfalen und ist mit einer Million Einwohnern die viertgrößte Stadt Deutschlands. Bekannt ist die Stadt vor allem für ihren Dom, ihre zweitausendjährige Geschichte und den Karneval in der 5. Jahreszeit.
Stadtteile
Köln ist in 9 Stadtbezirke und 86 Stadtteile gegliedert:
- Innenstadt (Stadtbezirk 1) – Altstadt Nord, Altstadt Süd, Neustadt Nord, Neustadt Süd und Deutz auf der rechten Rheinseite.
- Rodenkirchen (Stadtbezirk 2)
- Lindenthal (Stadtbezirk 3)
- Ehrenfeld (Stadtbezirk 4)
- Nippes (Stadtbezirk 5)
- Chorweiler (Stadtbezirk 6)
- Porz (Stadtbezirk 7)
- Kalk (Stadtbezirk 8)
- Mülheim (Stadtbezirk 9)
Gebräuchliche Stadtteilbezeichnungen:
- Altstadt – Vom Rhein bis zum Historischen Rathaus, von Hauptbahnhof bis zum Overstolzenhaus
- Innenstadt – Einkaufsfußgängerzonen zwischen Alter Markt und Ring.
- Ringe – einschließlich Belgisches Viertel, Friesenviertel und Univiertel mit dem Kwartier Lateng.
- Nordstadt – nördlich des Hauptbahnhofs bis nach Nippes
- Südstadt – das Severinsviertel und weiter südlich bis zur Südbrücke
- Schäl Sick (falsche Seite) – Bezeichnung für den rechtsrheinischen Stadtteil Deutz
Veedel (Stadtviertel)
- Martinsviertel
- City und Friesenviertel
- Severinsviertel
- Kwartier Lateng
- Belgisches Viertel
Hintergrund
Nicht zuletzt geprägt durch den Karneval, ist Köln eine Stadt mit einer besonderen Atmosphäre. Die Einwohner sind sehr stolz auf ihre Stadt, ihre Sprache und auch ihr lokales Bier, das Kölsch. Das kann man an Formulierungen wie Wo mir sinn, is Kölle (Wo wir sind, ist Köln) ablesen. Andere populäre Sprüche wie Et hätt noch immer joot jejange (es ist noch immer gutgegangen) und Et kütt wie et kütt (es kommt so, wie es kommt) oder läve un läve losse (leben und leben lassen) zeugen von einer gewissen Gelassenheit und Toleranz. Kölner stehen gern im Mittelpunkt. Was sie selbst als „rheinische Fröhlichkeit“ betrachten, wirkt auf Außenstehende oft oberflächlich, wenn nicht verletzend.
Die Stadt wird geteilt durch den Rhein, wobei die linke Seite das historische Zentrum ist und daher von vielen Kölnern als die „richtige“ Seite angesehen wird, während die rechtsrheinische Seite nur als schäl Sick bezeichnet wird. Somit liegt auch der wesentliche Teil der touristischen Attraktionen auf der linksrheinischen Seite.
Anreise
Flugzeug
Der Köln Bonn Airport (CGN) ist ein internationaler Verkehrsflughafen 15 km südöstlich von Köln. Er wird aus dem deutschsprachigen Raum direkt angeflogen:
- Air Berlin aus Berlin-Tegel, Heringsdorf (saisonal), München und Westerland (saisonal)
- Austrian Airlines aus Wien
- Eurowings aus Berlin-Schönefeld, Dresden, Friedrichshafen, Hamburg, Klagenfurt, Leipzig/Halle, München (endet am 25.10.2012), Rostock, Salzburg, Wien und Zürich
- Lufthansa aus Berlin-Tegel und München
- Sky Work Airlines aus Bern
Der Flughafen Köln/Bonn ist per S-Bahn und Regional-Express mit dem Hbf Köln und dem Bahnhof Köln-Messe/Deutz verbunden. Eine Fahrt vom Flughafen zum Kölner Hbf kostet 2,80 € (Stand: Januar 2016) und dauert etwa 15 Minuten. Von beiden Bahnhöfen kann man in die Stadtbahn/U-Bahn umsteigen. Busse fahren nach Bonn Hbf (Einfache Fahrt 7,70 €) und in den Stadtbezirk Köln-Porz. Mit dem Auto ist der Flughafen direkt über die A 59 erreichbar.
Durch die Bahnanbindung an das ICE-Netz sind als Alternative auch die Flughäfen in Frankfurt am Main und Düsseldorf schnell zu erreichen.
Bahn
Wichtigster Bahnhof Kölns ist natürlich der Hauptbahnhof. Er befindet sich mitten in der Innenstadt und nur wenige Meter vom Dom entfernt. Er liegt also auch direkt an den wichtigen Verkehrsachsen und Einkaufsstraßen. Eine U-Bahn-Station befindet sich unter dem Hauptbahnhof. Ein weiterer wichtiger Bahnhof ist Köln-Messe/Deutz. Er ist ebenfalls an das Stadtbahn-System angeschlossen und wird auch als ICE Bahnhof der Strecke Ruhrgebiet-Frankfurt genutzt, da die Zufahrt zum Hauptbahnhof überlastet ist. Die weiteren Bahnhöfe sind nur für den regionalen Verkehr relevant, bieten aber oft Umsteigemöglichkeiten in die Stadtbahn/U-Bahn.
Als einer der wichtigsten und größten europäischen Bahnknotenpunkte ist Köln sehr gut an das Bahnnetz angeschlossen. Es gibt sowohl schnelle Fernzüge ins Ausland (z.B. nach Paris, Brüssel und die Schweiz) als auch ICE-Verbindungen in alle großen Städte und zum Frankfurter Flughafen (ca. 1 Std. Fahrtzeit). Mit den meisten größeren Städten Deutschlands ist Köln im Stundentakt verbunden.
S-Bahnen fahren viele Vororte Kölns an, z.B. Bergisch-Gladbach im Zwanzigminutentakt und am Wochenende im Halbstundentakt. Das S-Bahn-Netz ist noch unvollständig und liegt weit hinter dem Ausbauzustand anderer Großstädte zurück.
Bus
Nach einer Entscheidung der Stadt Köln im Herbst 2015 dürfen Fernbusse den Busbahnhof am Hauptbahnhof nicht mehr anfahren. Einige Anbieter (etwa Postbus und Eurolines) halten nun am Flughafen, andere (MeinFernbus/Flixbus) fahren statt Köln Leverkusen an. Beide Haltestellen sind über die S-Bahn und Regionalbahnen an die Kölner Innenstadt angebunden. Eine Fahrt von Leverkusen Mitte nach Köln HBF dauert etwa 20 Minuten und kostet 3,80€ (Preisstufe 2b). Vom Flughafen fährt man etwa 15 Minuten ins Stadtzentrum und zahlt 2,80€ (Preistufe 1b).
Auto
Die Autobahnen A1/E31, A4/E40 und A3/E35 bilden einen Autobahnring rund um die Stadt Köln. Weitere Autobahnen führen vom Norden (A57 linksrheinisch und A59 rechtsrheinisch) aus Richtung Düsseldorf sowie vom Süden (A555 linksrheinisch und A59 rechtsrheinisch) aus Richtung Bonn in die Stadt.
Bauarbeiten: In der Innenstadt wird seit einigen Jahren der neue U-Bahn Tunnel „Nord Süd Bahn gebaut“. Folgen sind Teil- und Vollsperrungen sowie erhebliche Behinderungen, die selbst Ortskundige zur Verzweiflung bringen.
Die Zubringerstraßen (Venloer Straße, Bonner Straße, Neusser Straße, Luxemburger Straße, Aachener Straße), die Rheinbrücken, Rheinuferstraße, die Kölner Ringe und Kanalstraßen und die Nord-Süd-Fahrt sind die Verkehrsadern in die Innenstadt. Allerdings sind sie, vor allem zur Rush Hour, überlastet. Nutze also lieber Bus und Bahn.
Parkhäuser gibt es in der ganzen Innenstadt. Diese sind allerdings auch häufig überfüllt und auch nicht gerade günstig. Gute und günstige Parkgelegenheiten gibt es in Köln-Deutz an der Messe (rechtsrheinisch) oder auch an der Universität. Allerdings ist es auch hier schwierig, einen freien Parkplatz zu ergattern.
Insgesamt gilt also, besonders tagsüber, aber auch sehr gut während der Nacht: Lieber außerhalb parken und per Bus und Bahn in die Stadt fahren.
Es gibt Park and Ride Plätze von wo aus man schnell die Bahn nehmen kann, z.B. in Hürth (Luxemburger Str.), Junkersdorf (Aachener Str./Stadion), Rodenkirchen (Militärring/Rheinuferstr). Wo Bus und Bahn fahren, und wie man mit dem Auto an einen guten Punkt zum umsteigen kommt, kann man bei der KVB AG erfahren.
Schiff
Die Anlegestellen der Rheinschifffahrtsgesellschaften sind direkt im Zugangsbereich der Innenstadt am Rhein gelegen. Sie befahren den gesamten Rhein. Du kannst aber auch kürzere Fahrten buchen, z.B. von Bonn oder einstündige Rundfahrten machen nach Rodenkirchen oder zum Zoo.
Eine Personenfähre von der Altstadt nach Deutz gibt es in Domnähe und an der Messe/Rheinpark.
Mobilität
Die Stadtbahn ist eine kombinierte U- und Straßenbahn. Sie ist mäßig ausgebaut und verkehrt sowohl in der Altstadt als auch auf den Ringen und in den größeren Vororten. Die Bahnen verkehren während des Tages von ca. 5–20 Uhr auf den meisten Linien im 10-Minuten-Takt, bis etwa 23 Uhr im 15-Minuten-Takt und von etwa 23 Uhr bis zum Betriebsschluss um kurz nach 1 Uhr im 30-Minuten-Takt. Am Wochenende fahren die Bahnen bis 23 Uhr im 15-Minuten-Takt, danach wieder alle 30 Minuten. Nachtschwärmer können in den Nächten von Freitag auf Samstag, von Samstag auf Sonntag und vor Feiertagen die Bahn die ganze Zeit nutzen – sie fährt ab 11.12.2011 im 30 min.-Takt.
Buslinien ergänzen den Straßenbahnverkehr. Sie fahren sowohl in der Innenstadt, vor allem aber in den Vororten. Einige wichtige Buslinien haben einen ähnlichen Fahrplantakt wie die Bahnen, viele verkehren jedoch seltener, also auch an Werktagen nur im 20- bis 30-Minuten-Takt. Auch da gibt es ein Nachtangebot.
Die Fahrpreise sind mit 2,80 € (Stufe 1b, Stand 1.1.2015) für die Einzelfahrt im Kölner Stadtgebiet hoch. Ein Tagesticket für eine Person kostet 8,30 €, ein Wochenticket 24,00 €. Ist man mit mehreren Personen nach 9 Uhr unterwegs, lohnt sich ein Tages-Gruppenticket, sie kostet 12,50 € und gilt für fünf Personen für einen Tag (Mo.-Fr. ab 9 Uhr) in Köln. Wer max. 4 Haltestellen fährt, kann ein Kurzstreckenticket zu 1,90 € nutzen. Für die Fahrradmitnahme muss zusätzlich eine Fahrkarte zu 2,80 € gelöst werden.
Tickets können an Automaten, die sich an allen Bahn-Haltestellen sowie in Bahnen und Bussen befinden, gelöst werden. Die Automaten nehmen keine Scheine an, es muss mit Münzen oder Geldkarte bezahlt werden.
Weitere Informationen zum Streckennetz und zu den Tarifen erhält man bei den Kölner Verkehrsbetrieben AG (KVB), z.B. in den Kundencentern Neumarkt, Dom/Hbf oder Ebertplatz. Infos zu Fahrten über das Stadtgebiet hinaus gibt es beim Verkehrsverbund Rhein-Sieg.
Sehenswürdigkeiten
Dom
Natürlich gibt es in Köln auch Dinge, die man gesehen haben muss. Nummer Eins ist natürlich der Kölner Dom. Imposant steht er auf der Domplatte neben dem Hauptbahnhof. 650 Jahre dauerte es bis der Dom 1880 fertiggestellt wurde. Für 3 Euro darf man einen der beiden 157 m hohen Türme besteigen und die Aussicht über Köln genießen. Für das Kölsche Feeling sorgen die urigen und gemütlichen Kneipen rund um den Alter Markt und Heumarkt oder die großen Brauhäuser in der ganzen Altstadt. Dort wird Kölsch, das berühmte Kölner Bier, ausgeschenkt und rheinische, meist deftige Spezialitäten serviert (dazu unten mehr).
Romanische Kirchen
Neben dem Kölner Dom sind auch die 12 Romanischen Kirchen erwähnenswert. Besonders sehenswert ist die romanische Kirche St. Maria im Kapitol mit dem im Rheinland typischen Dreikonchenchor. Erbaut 1040 bis 1065. Baudaten, Baugeschichte und Ausstattung der romanischen Kirchen in Köln kannst du der Website des Fördervereins Romanische Kirchen Köln entnehmen. Die romanischen Kirchen in Köln bieten ein einmaliges Ambiente für ein Musikfest, das alle Sinne gleichermaßen anspricht. Die offene Form der „musikalischen Wanderung“ oder der langen „Romanischen Nacht“ ist bewusst als Alternative zum philharmonischen Konzertbetrieb angelegt. Das Programm ist in der Regel fern vom Mainstream-Denken, aber auf sehr hohem Niveau. Mehr Informationen zum Romanischen Sommer.
Stadtbefestigungen
Römische Stadtmauer
- Römerturm in der Zeughausstraße
Mittelalterliche Stadtmauer
Die Mittelalterliche Stadtmauer war 7.500 m lang und verlief entlang der Ringstraßen. Sie bestand aus 12 Torburgen, 52 Wehrtürmen und 12 weiteren Toren zum Rheinufer. Erhalten geblieben sind:
- Eigelsteintorburg · im Norden, südlich vom Ebertplatz
- Hahnentorburg · im Westan am Rudolfplatz
- Mittelalterliche Stadtmauer am Sachsenring
- Ulrepforte · am Sachsenring in der Südstadt
- Severinstorburg · am Chlodwigplatz in der Südstadt
- Bayenturm · zwischen Rhein und der Straße Am Bayenturm
Aussichten
Die wahrscheinlich schönste Aussicht auf die Kölner Altstadt und den Dom hat man von der 2006 eröffneten Besucherplattform des Köln-Triangle in 100 Meter Höhe (Nähe Messe/Deutz, zu erreichen mit der S-Bahn oder zu Fuß über die Hohenzollernbrücke). Weitere Infos auf der Internetseite: www.koelntrianglepanorama.de
Sehr zu empfehlen ist eine Fahrt mit der Rheinseilbahn.
Parks
Einer der größten Parks in Köln, der Rheinpark liegt rechtsrheinisch nördlich direkt im Anschluss der Messe. Dieser Park ist auch über eine Seilbahn über den Rhein erreichbar, die von Zoo und Flora aus startet. Im Süd-Westen der Stadt liegt der äußere Grüngürtel am Militärring, der zu ausgedehnten Spaziergängen oder auch Waldläufen einlädt. Diesen erreicht man mit der Straßenbahn etwa über die Haltestellen „Stüttgenhof“ oder „Rheinenergie-Stadion“. Für Spaziergänge eignet sich auch der Stadtwald in Lindenthal zwischen Aachener Straße und Dürener Straße mit einem See und dem Lindenthaler Tierpark (Haltestelle „Dürenerstr./Gürtel“).
Die Flora ist Kölns Botanischer Garten mit dem Tropenhaus und dem Subtropenhaus. Die Flora liegt neben dem Zoo. Der Eintritt ist frei. Bis zum 15. Apr. 2012 läuft die sehenswerte Kamelienausstellung. Geplant ist ein Abriss und Neubau der Gewächshäuser ab Sommer 2012.
Der Kölner Zoo, 1860 gegründet, ist der drittälteste Zoologische Garten in Deutschland. Der Zoo wurde noch 2004 zum schönsten Deutschlands gekürt (Haltestelle: Zoo/Flora).
Besonders erwähnenswert:
- Das Urwaldhaus für Menschenaffen (1985) – Das einzige seiner Art in Deutschland
- Zwei Anlagen für Großkatzen (1994)
- „Der REGENWALD“, ein den Urwäldern Südostasiens gewidmetes Tropen- und Vogelhaus.
- Elefanten Park Köln (2004) – Größter seiner Art in Europa
Besondere Veranstaltungen des Kölners Zoo sind unter anderem
- Lange Zoo-Nacht
- Zelten im Zoo
- Nachtführungen im Sommer
Kultur
Museen
Zu den größten und bekanntesten Museen Kölns gehören:
- das Römisch-Germanische Museum am Dom mit archäologischen Exponaten aus der Kölner Geschichte. – Eintritt mit Sonderausstellungen „Die Rückkehr der Götter. Berlins Antiken zu Gast in Köln“ (bis 25. August 2012) und „Agrippina als Göttin des Glücks“ (bis 25. März 2012), Erw.: 8,– €, Kombiticket mit Praetorium: 9,50 €.
- das Museum Ludwig (direkt nebenan) mit einer umfangreichen Sammlung zur Kunst des 20. Jahrhundert und der Gegenwart (vom Expressionismus über die Russische Avantgarde, von der Pop Art bis hin zu einer der bedeutendsten Picasso-Sammlungen). Regelmäßig finden interessante Wechselausstellungen statt. – Eintritt: 11,– €.
- das Wallraf-Richartz-Museum – & Fondation Corboud in der Altstadt mit Werken vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert. – Eintritt: 8,50 € (Stand Juni 2012).
- Ebenfalls erwähnenswert sind das Museum für Angewandte Kunst am Wallrafplatz (Kunsthandwerk) sowie das Rautenstrauch-Joest-Museum (Völkerkunde).
Alle genannten (und weitere) Museen sind unter einer gemeinsamen Internetseite erreichbar: www.museenkoeln.de.
- Es ist sehr lohnenswert, das in der Nähe der Oper gelegene NS-Dokumentationszentrum im EL-DE-Haus zu besuchen (Appellhofplatz 23–25). Die dortige Ausstellung vermittelt einen profunden Einblick in die Zeit des Nationalsozialismus in Köln. Das Haus, das früher als Zentrale der Kölner Gestapo gedient hat, bietet im Rahmen der ausführlichen Ausstellung Soundmittschnitte, Info-Tafeln und Ausstellungsstücke. Im Keller befindet sich eine Gedenkstätte.
Geöffnet: Di. – Fr.: 10:00 – 18:00 Uhr, Sa., So,: 11:00 – 18:00 Uhr, Erster Donnerstag im Monat 10 – 22 Uhr, Gruppen vorher anmelden. Eintritt: 4,50 €, für Schüler frei.
- Ein Museum besonderer Art ist das Schokoladenmuseum: dort erfährt man sehr anschaulich alles über die Geschichte, Anbau und Herstellung der Kakaofrucht bzw dessen beliebten Endprodukts – der Schokolade. Es ist sogar eine vollfunktionierende Fabrik präsentiert, jeder Prozess der Herstellung vom Conchieren bis zur Verpackung des Endprodukts kann man beobachten. Das Museum liegt auf der Rheinauhalbinsel zwischen Deutzer- und Severinsbrücke und wird am besten zu Fuß erreicht bei einem Spaziergang am Rheinufer. Weitere Infos auf der Internetseite: www.schokoladenmuseum.de.
Musik
Veranstaltungshäuser
- LANXESS areana, ehemals Kölnarena – Multifunktionshalle im Stadtteil Deutz mit bis zu 19.000 Plätzen.
Veranstaltungen
- Fünfte Jahreszeit: Karneval
- Weiberfastnacht (donnerstags) – Auftakt des Kölner Straßenkarnevals mit der Schlüsselübergabe der Stadt an den Prinzen des Dreigestirns. In ganz Köln wird bis tief in die Nachtstunden auf den Straßen, in den Kneipen und Büros gefeiert. Zudem sollten sich an diesem Tag Krawattenträger vor Frauen mit Scheren in Acht nehmen. Die Geschäfte haben ab Mittag oder ganz geschlossen.
- Die Schull- und Veedelszöch ziehen sonntags durch die Innenstadt, der Zugweg entspricht weitestgehend dem vom Rosenmonatagszug
- Der Kölner Rosenmontagszug ist mit über 12.000 Teilnehmern der größte Karnevalsumzug in Deutschland und zieht jährlich rund eine Millionen Jecke am Zugweg an
- Die Nubbelverbrennung am Veilchendienstag – Vor vielen Kölner Kneipen der Nubbel verbrannt. Die Strohpupp muss als Sündenbock für alle während der Karnevalszeit begangenen Verfehlungen herhalten.
- lit.COLOGNE – internationales Literaturfest mit klassischen Lesungen und parallel Programm für Kinder und Jugendliche. Offizielle Webpräsenz
- Die Kölner Lichter finden jährlich im Juli statt und sind ein großes musiksynchrones Feuerwerk am Kölner Rheinufer zwischen Hohenzollern- und Zoobrücke.
- Cologne Pride/Christopher Street Day jährlich Anfang Juli mit großer Parade
- Große Sportveranstaltungen sind der Köln Marathon, Rund um Köln (Radrennen) und das Cologne Triathlon Weekend
- Am Weltkindertag gibt es am Rheinufer in der Altstadt viele Informations- und Mitmachstände sowie ein Bühnenprogramm für die Kleinen
Aktivitäten
Stadtführungen
Bei den gedruckten Stadtführern muss man sehr auf Aktualität achten. Die Touristeninformation direkt am Fuße der Domplatte besuchen. Dort gibt es einige kostenlose, neue und interessante Stadtführer. Haltestelle: Dom/Hbf.
- Für jeden die passende Führung, ob zu Fuß, per Bus oder mit dem Schiff auf dem Rhein.
- Führungen durch Köln bei Nacht, auf den Spuren von Hexen und Zauberern oder unterwegs mit dem Henker.
- Per Hop on Hop off – mit den Bus die Sehenswürdigkeiten entdecken oder Köln von unten besichtigen.
- Die verschiedenen Themenführungen beschäftigen sich u. a. mit Köln zur NS-Zeit, Kölschem Klüngel, Karneval oder der mittelalterlichen Zeit der Franzosen.
- Auf den Spuren berühmter Kölner, Führungen mit Schwerpunkt Architektur oder Mittelalter.
- Mit dem Köln Audioguide kann man, geführt von prominenten Stimmen, die Stadt erkunden.
- Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Kölns entdeckt man mit einem MP3 Audiostadtführer oder einer Audioguide App.
- Rikscha-Stadtrundfahrten: Rikschas sind exotische Dreiräder, die langsam, sicher und umweltfreundlich ihre Fahrgäste an ihr Ziel bringen.
- Kölner Kulturklüngel: In der Stadt mit über 180 Nationen: Exkursionen in das interkulturelle Köln mit Musik, Tanz, Kulinarik und vielseitigem Programm [1] Tour 1
- Stadtlauf
- Stadtimpressionen Köln, Stadtführungen aller Art, von klassischen Stadtführungen und Brauhausführungen bis zu Kriminalführungen.
- FF-Stadtführungen, Stadtführung Köln historische und thematische Stadtführungen und Brauereiführungen in Köln
- Romantische Stadtführungen, [2] für Verliebte durch die Kölner Altstadt.
Ausflüge
Wandern
- Wanderwege in NRW – Wunderbar wanderbar – Tour 1: Auf dem Rheinsteig von Niederdollendorf nach Rhöndorf bei Bonn
Fahrradfahren
- Radroutenplaner und Radfernwege auf verkehrsinfo.nrw.de.
- Rhein-Radweg
Einkaufen
Eine Kölner Besonderheit – die es vergleichbar nur in wenigen Großstädten und im Ruhrgebiet gibt – sind die Kioske (auch „Büdchen“ genannt). Ein solcher Kiosk ist fast überall in Köln innerhalb von wenigen Minuten zu erreichen und bietet neben einer reichhaltigen Auswahl an Getränken meist auch das Wichtigste für den alltäglichen Bedarf (Hygieneartikel, kleine Auswahl an Lebensmitteln). Die Kioske haben in der Regel noch weit nach 20 Uhr geöffnet, besonders in den Ausgeh-Vierteln auch bis tief in die Nacht.
Zum Shoppen kann man sich auf die Schildergasse und Hohe Straße (Haltestellen: Dom/Hbf, Neumarkt, Heumarkt) begeben, falls man nach Filialen der großen Ketten sucht. Die Ehrenstr. und Breite Str. (Haltestellen: Neumarkt, Appelhofplatz) bieten eher kleinere Läden und alternative Einkaufsmöglichkeiten. Auf der Mittelstr. (Haltestellen: Rudolfplatz, Neumarkt) findet man gehobene Modemarken.
Es gibt auch mehrere Einkaufscenter in allen Größen. Das neueste sind die Köln Arkaden in Köln Kalk (Haltestelle: Kalk Post). Dann gibt es noch weitere in der Innenstadt und in den Vororten.
Küche
In verschiedenen Vierteln der Stadt haben sich unterschiedliche Einwanderergruppen zusammengefunden. So gibt es im Agnesviertel viele italienische und griechische Lokale, am Eigelstein und in Köln-Mülheim bieten wiederum viele türkische Gastronomen ihre Speisen an.
In vielen Brauhäusern (s.u.) gibt es neben dem obligatorischen Bier auch Rheinische Spezialitäten wie Himmel un Äd (gebratene Blutwurst mit Kartoffelbrei und Äpfeln), Halve Hahn (Dicke Scheibe mittelalter Gouda auf einem Roggenbrötchen (Röggelchen) mit Zwiebeln und Senf) oder Kölscher Kaviar (Blutwurst mit Zwiebeln).
Günstig
Joe Champs American Sportbar und Restaurant (Amerikanisch), Hohenzollernring 1–3, 50672 Köln (Nahe dem Rudolfplatz), ☎ 0221 – 25 72 854, [3]. Do.-So. 12:00–01:00, Fr.+Sa. 12:00–03:00. Im amerikanischen Stil gehaltene Bar/Restaurant mit allerhand Fernsehern, die die aktuellen Sportereignisse zeigen. Gute Mahlzeiten ab ca. 7,00 EUR. edit
Mittel
Gehoben
- Le Moissonnier, Krefelder Str. 25, ☎ 0221/729479, [4]. Di – Sa 12.00 – 15.00 und 1830 – 00.00 Uhr. 60 € bis 119 €. edit
Moderne Küche
- Himmel un Äd, Kaygasse 2, ☎ 0221/2008171, [5]. Di – Sa 18.30 – 22.00 Uhr. 15 €. bis 75 €. edit
Regionale deutsch gehobene Küche
- La Poêle d’Or, Komödienstr. 50, ☎ 0221/13986777, [6]. Di – Sa 12.00 – 14.00 und 18.30 – 22.00 Uhr. 26 € bis 95 €. edit
Französische moderne gehobene Küche
- Taku, Trankgasse 1-5 / Domplatz, ☎ 0221/2703910, [7]. Di – Sa 12.00 – 14.00 und 18.00 – 21.30 Uhr. 35 € bis 119 €. edit
Asiatische moderne gehobene Küche
- Alfredo, Tunisstr. 3, ☎ 0221/2577380, [8]. Mo – Fr 12.00 – 15.00 und 18.00 – 23.00 Uhr. 48 € bis 74 €. edit
Italienische Küche
- La Société, Kyffhäuser Str. 53, ☎ 0221/232464, [9]. täglich 18.30 – 23.00 Uhr. 60 € bis 80 €. edit
moderne Französische Küche
- Maitre im Landhaus Kuckuck, Olympiaweg 2, ☎ 0221/485360, [10]. Mi – So 19.00 – 22.00 Uhr. 38 € bis 99 €. edit
Französische Küche
- maiBeck, Am Frankenturm 5, ☎ 0221/96267300, [11]. Di – Sa 12:00 – 15:00 und ab 17:30, Sonntags ab 12:00 durchgehend. Menü: 42€ – Karte: 41€-55€. edit
Ausgehen
Brauhäuser
Die Kölsch-Brauereien sind fester Bestandteil des Kölner Lebens und das Herz der heimischen Gastronomie. Hier gibt es urige Atmosphäre an groben Tischen. Bedient wird man vom Köbes, dem Kellner. Eine gewisse stachelige Distanziertheit zum Gast ist Einstellungsvoraussetzung. Ein leeres Kölschglas wird vom Köbes unaufgefordert durch ein volles Glas ersetzt. Wer nichts mehr trinken will, muss den Bierdeckel auf das Glas legen. Hilft dies auch nicht, das neue Glas einfach nicht mehr austrinken. Zu den wichtigsten Brauhäusern gehören
- Päffgen, Friesenstraße 64–66, ☎ +49 (0221) – 13 54 61, [12]. edit
- Gaffel Haus, Alter Markt 20–22, ☎ +49 (0221) – 257 76 92 (info@gaffel-haus.de), [13]. edit
- Malzmühle, Heumarkt 6, ☎ +49 (0221) – 21 01 17, [14]. edit
- Peters Brauhaus, Mühlengasse 1, ☎ +49 (0221) – 25 739 50, [15]. edit
- Max Stark, Unter Kahlenhausen 47, ☎ +49 (0221) – 200 56 33, [16]. edit
- Früh, Am Hof 12–18, 50667 Köln, ☎ +49 (0221) – 2613-0 (gastronomie@frueh.de, fax: 0221 / 2613-399), [17]. edit
- Hellers Brauhaus, Roonstraße 33, 50674 Köln, ☎ +49 (0221) – 2401881 (info@hellers-brauhaus.de), [18]. edit
- Sünner Brauerei, Kalker Hauptstr. 260, 51103 Köln, ☎ +49 (0221) – 98799-0 (info(at)suenner.de, fax: +49 (0)221-878381), [19]. edit
Altstadt / Martinsviertel
Die Altstadt umfasst das große Gebiet innerhalb der Ringe und Stadttore und dem Rhein. Kölner und Touristen bezeichnen jedoch das Martinsviertel als Altstadt, obwohl hier kaum alte Bebauung vorzufinden ist. Jedoch hat das Gebiet mit seinen engen Gassen zwischen Rhein Heumarkt und Alter Markt seinen mittelalterlichen Charme erhalten und ist das beliebte touristische Ausgehviertel.
Einige der oben erwähnten Brauhäuser liegen in der „Altstadt“ (direkt am Rhein gelegen, Haltestellen: Dom/Hbf., Heumarkt), die auch sonst ein großes Angebot an Kneipen hat. Diese richten sich vorrangig an Touristen und an Gäste aus dem Umland und werden von den meisten Kölnern eher selten aufgesucht. Es soll aber nicht unerwähnt bleiben, dass ein Besuch in einer Altstadtkneipe mit Außengastronomie gerade im Sommer sehr reizvoll sein kann. Durch den touristischen Faktor ist das Preisniveau hier höher als im Studentenviertel.
Severinsviertel und Südstadt
Ebenfalls ein bisschen teurer ist es oftmals in der Kölner „Südstadt“ (Haltestellen: Chlodwigplatz, Ubierring). Die Südstadt mit ihren Bars und Kneipen gilt im Vergleich zu anderen Vierteln noch immer eher als alternativ – auch wenn man das nicht immer zu merken scheint. Attraktive günstige Locations dort sind allerdings die SC Fortuna Köln Fan-Kneipe Lotta, der Tsunami Club im Ferkulum und das polnische Wodka-Lokal Kajtec gleich um die Ecke vom Severinstor am Chlodwigplatz.
Eigelstein
Zwischen Hauptbahnhof und Eberstplatz liegt rund um das Eigelsteintor eines der ältesten und lebendigsten Kölner Veedel, das Eigelstein.
Studentenviertel Kwartier Latäng / Sülz
Neben der Altstadt hat wahrscheinlich das Studentenviertel, das so genannte Kwartier Latäng, am Zülpicher Platz und Barbarossaplatz (Haltestellennamen ebenso) die größte Kneipendichte. Der Kern des Viertels ist zwischen Zülpicher Straße und Luxemburger Straße. Allerdings findet man hier weniger die kölschen klassischen Kneipen, sondern Bars, Cafés, Restaurants, Imbissbuden, Clubs und die eine oder andere Überraschung. Am sinnvollsten ist es, am Wochenende das Viertel zu „erkunden“. So findet jeder „sein“ Lokal. Das Publikum ist bis ca. 30 Jahre vertreten, aber das Alter spielt keine Rolle. Die Preise sind meist studentengerecht. Besonders günstig sind Cocktails, da sehr viele Bars eine Happy Hour haben, bei einigen dauert diese „Stunde“ den ganzen Tag, so dass man auch gute Cocktails oftmals für etwa vier Euro bekommt.
Ehrenfeld
Der Stadtteil Ehrenfeld entwickelt sich langsam zu einem Szeneviertel. Auch hier gibt es Kneipen, Bars, Restaurants und Clubs. Sie konzentrieren sich in Alt-Ehrenfeld. Am sog. Gürtel (entlang der Linie 13) von der Venloer Straße aus. Tipps sind hier das Underground, die Werkstatt, die Live Music Hall und der Sonic Ballroom, aber auch das Bürgerzentrum Ehrenfeld am Stadtteilpark sowie die Kolb Halle. Das jährliche „Ehrenfeld-Hopping“, www.ehrenfeld-hopping.de, eine Aktion Ehrenfelder Gastwirte, gibt Gelegenheit, das Viertel kennen zu lernen. Mit der „Braustelle“ befindet sich die nach eigenem Bekunden „Kleinste Brauerei Kölns“.
Mülheim
Auf der sog. Schääl Sick vor Leverkusen, Rund um den Wiener Platz, liegt Köln Mülheim. Berühmt sind dort die Mülheimer Freiheit, das Mülheimer Böötchen für Schiffstouren und das ehemalige Industriegebiet an der Schanzenstraße sowie die multikulturelle Attraktion „Keupstraße“ mit den vielen türkischen, kurdischen und arabischen Restaurants, in denen man qualitativ sehr gut essen gehen und ein Stück Orient genießen kann. Eine Attraktion ist ebenso die jährliche Mülheimer Nacht. Als Partylocation empfehlen sich das E-Werk mit diversen angesagten Partys (z.B. von 1-Live, dem WDR) und der alternativ karnevalistischen „Stunksitzung“ sowie der Kulturbunker, vor dem Marktplatz, an der Berliner Straße. Ein Geheimtipp ist die Eck-Kneipe für sog. Immis (Neuhinzugezogene, Nicht-Kölner (Nicht-Kölsche), „Ausländer“), eine St. Paulianer Fankneipe mit Musikkultur-Angeboten im alternativen Punkrockstil, das Limes www.limes-koeln.de. Dort wird insbesondere die Tisch-Kicker-Kultur gepflegt und Fußball für Kneipenmannschaften organisiert.
Kalk
Im interkulturellen Stadtteil Kalk sind die alternativen Läden entlang der Kalker Hauptstraße zu empfehlen, wie das Trash Chic in der Wiersbergstraße oder die Vorstadtprinzessin sowie der „Raum„. Ebenso findet sich dort aber auch das alte Sünner Brauhaus, wo sich gut ein gepflegtes Kölsch nebst Halve Hahn genießen lässt. Eine ganz besondere Attraktion von Kalk ist seit drei Jahren das sog. „Autonome Zentrum„. Dort gibt es billige Konzerte und man kann mit frechen Jugendlichen an der Feuertonne im Hof bei Flaschenbier vom Büdchen schwaden.
Partys und Konzerte
Die beliebtesten Partys und Konzerte sind z.B. im Prime Club, Luxor, MTC, Rose Club (alle Luxemburger Str.), Live Music Hall, Underground (beide Ehrenfeld), GEBÄUDE 9 (Deutz) oder E-Werk (Mülheim) in guter Preislage. Zügig entwickeln sich auch neue Clubs wie Die Werkstatt (Siberschwein-Party) in Ehrenfeld und das Gewölbe am Westbahnhof. Einen großen Hype und wachsende Besucherscharen erfährt auch der Ehrenfelder Sensor Club (Ehrenfeld, Grüner Weg), in dem sich wochenends wechselnde Partyreihen die Klinke in die Hand geben; wie zum Beispiel die indie Fresse-Party, die als besonderes Highlight neben den regulären DJ-Sets auf dem Indierock- respektive Elektrofloor stets mit Live-Konzerten aufwartet und so zu einem fairen Preis Clubbing- und Konzertfeeling zugleich ermöglicht.
Weitere Diskos sind der günstige Cent Club, der älteste Studentclub DAS DING, der feine Diamonds Club und die Roonburg.
Eine Auflistung von Partys und Konzerten kann im Tageskalender der Stadtrevue eingesehen werden. Morgengrau.net bietet außerdem eine Übersicht über Partys im Bereich der elektronischen Musik. Eine Auswahl von Veranstaltungen aus dem Theater- und Kulturbereich bietet Cologne-In.de.
Unterkunft
Siehe auch alphabetische Hotel-Liste.
Günstig
Günstige Übernachtungsmöglichkeiten bieten neben dem vor kurzen renovierten Jugendgästehaus in Deutz (Haltestelle: Messe/Deutz) und der vergleichsweise abseits gelegenen Jugendherberge Köln-Riehl (Haltestelle: Boltensternstr.) die Backpacker-Hostels „Cologne Downtown Hostel [20],Station [21], das „Weltempfänger Hostel & Café“ [22], das „Hostel 404“ [23] oder das „Black Sheep Hostel“ [24].
Wer es auf einen Party-Aufenthalt abgesehen hat, sollte sich im Artisthotel MonteCristo niederlassen. Neben den für Hotel-Verhältnisse preiswerten Zimmern ist hier besonders der späte Checkout um 17 Uhr erwähnenswert. Zentral an den Kölner Ringen gelegen, bietet sich die Pension Otto als Übernachtungsmöglichkeit an.Gegenüber der Pension Otto befindet sich das Hostel „die Wohngemeinschaft“ dem Hostel für besondere Wohnerlebnisse in Kölns kreativer Mitte dem belgischen Viertel. Die acht Zimmer des Hostels sind detailgetreu und liebevoll, wie in einer echten WG eingerichtet, und stilisieren jeweils einen anderen Bewohner. So gibt es beispielsweise das Bollywood-Zimmer “ Manu“ oder die Beat-Bude von „Jimmy“, oder aber für diejenigen die es romantisch mögen das Bernsteinzimmer von „Emilia“ ( http://www.hostel-wohngemeinschaft.de)
Mittel
- Etwas außerhalb, im ruhigen Stadtteil Brück, liegen die Gästezimmer von StayInCologne [25].
- Direkt am Rhein und nah an der Altstadt und der Messe: Ferienwohnung Köln [26]
Gehoben
Mit entsprechendem Ambiente sind hier die Hotels Excelsior Hotel Ernst, Hotel im Wasserturm, Hilton Cologne, Hyatt Regency Köln, Intercontinental Köln und Maritim Hotel zu erwähnen. Das Domhotel bleibt bis 2015 geschlossen.
Lernen
Universität zu Köln Die Universität, wiedergegründet 1919 durch Konrad Adenauer, ist die größte Hochschule in Deutschland und bietet eine große Breite an Studienfächern mit Schwerpunkten in den geisteswissenschaftlichen und medizinischen Fächern. Sie liegt im Kölner Süden und kann über den Bahnhof Köln-Süd oder die Stadtbahnhaltestelle Universität erreicht werden. Der Kern der Universität liegt links und rechts der Universitätsstraße. Ein „Studentenweg“ führt von der Innenstadt über den Universitätskampus bis zum Klinikum der Universität, geprägt vom Bettenhaus, in Lindenthal. Zum Sommersemester 2005 gab es insgesamt 47.200 Studierende, davon mehr als 10 % aus dem Ausland. Dabei stellt die Philosophische Fakultät mit über 15.000 Studierenden den größten Anteil, gefolgt von der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät mit fast 9.000 Studierenden.
Arbeiten
Größter industrieller Arbeitgeber in Köln sind die seit 1931 in Köln-Niehl fabrizierenden Ford-Werke. Größter institutioneller Arbeitgeber mit über 6.500 Beschäftigten ist das Klinikum der Universität zu Köln. Der WDR ist Europas größte Sendeanstalt und hat sein Hauptgebäude im Herzen der Stadt. Weiterer Baustein der Medienstadt Köln ist Deutschlands größter Privatsender RTL. Weitere privatwirtschaftliche Sender mit Sitz in Köln sind VOX, NTV und Terranova und natürlich mannigfaltige Unternehmen, die rund um das internationale TV-Zentrum Köln ihr Werk verrichten. Ein weiterer Schwerpunkt in der Arbeitswelt bildet die Versicherungsindustrie mit den urkölschen Versicherungen Agrippina und Colonia, die heute jedoch zu internationalen Versicherungskonzernen der Züricher-Gruppe bzw. der Axa gehören. Nach München ist Köln die 2. Macht im Lande mit ca. 60 Hauptverwaltungssitzen, angeführt von Gerling, DKV und Gothaer.
Sicherheit
Wie in jeder Großstadt ist Kriminalität auch in Köln häufig ein Problem. Als Tourist sollte man in der Innenstadt besonders vor Taschendieben und sonstigen Kleinkriminellen Acht geben. Auch sollte man bei Auseinandersetzungen mit Betrunkenen und Jugendlichen möglichst vorsichtig handeln. Sowohl tagsüber als auch nachts ist es ratsam in Außenbezirken und Stadtteilen wie Chorweiler, Porz, Kalk, Ostheim, Bocklemünd, Seeberg oder Vingst, welche als „heiße Pflaster“ gelten, stets vorsichtig zu sein. Vor allem aggressiven Jugendlichen sollte man aus dem Weg gehen und nicht unnötig provozieren, da diese häufig handgreiflich werden und auch vor Attacken mit Messern u.Ä. nicht zurückschrecken.
Gesund bleiben
Wellness und Erholung findet man in der [Claudius-Therme], der Mauritius-Therme, dem recht neuen [Neptunbad] und den öffentlichen Badeanstalten Agrippabad und Müngerdorfer Stadion. Der um Köln angelegte Grüngürtel bietet ausgewiesene Joggingpfade. Sehr empfehlenswert ist auch das umfangreiche Wellness-Massage Angebot in Köln z. B. [Ananda Massage] und [Samudra Floating].
Klarkommen
Für weitere Fragen kann man sich zum Beispiel an KölnTourismus wenden: Unter Fettenhennen 19, 50667 Köln (Haltestelle: Dom/Hbf), Telefon: 0221-221-30400, E-Mail: info@koelntourismus.de.
Gottesdienste
Hl. Messen in kath. Kirchen in der Nähe den Hauptbahnhofs:
- Dom, Domkloster 4 (neben dem Hauptbahnhof).[27] So: 7:00, 8:00, 9:00, 10:00, 12:00, 17:00, 18:30; Mo-Sa: 6:30, 7:15, 8:00, 9:00, 18:30
- St. Andreas, Komödienstr. 8.[28] So: 9:00, 11:00, 18:00; Mo-Fr: 12:05; Sa: 9:00, 17:00
- St. Mariä Himmelfahrt, Marzellenstr. 26.[29] So: 11:00; Mi, Do: 10:30; Sa: 17:00, 18:30
- Minoritenkirche, Kolpingplatz 5. So: 9:00, 11:00, 16:00; Di-Fr: 9:00
Zu den Gottesdiensten sei noch gesagt, dass Köln eine sehr kirchen- und gemeindenreiche Stadt ist und man fast immer in der Nähe eine Kirche findet.
Kommunizieren
Alle vier deutschen Handy-Netze sind in Köln problemlos verfügbar, auch in der U-Bahn.
An vielen Stellen in der Innenstadt sowie im Stadion bietet der regionale Netzanbieter NetCologne öffentliche Hotspots an. Die kostenlose Nutzung ist auf eine Stunde beschränkt, man kann sich aber immer wieder neu einloggen. Internet-Cafes gibt es vor allem dort, wo auch sonst mehr los ist – also am ehesten in den oben beschriebenen Ausgeh-Vierteln. In dem großen Outdoor-Laden „Globetrotter“, welcher direkt am Neumarkt liegt, gibt es einen kostenlosen Internetzugang.
Der Beitrag Köln (lokal auch Kölle) liegt am Rhein in Nordrhein-Westfalen erschien zuerst auf Top News Köln.